Begrüssung

10:00
Dr. Michael Ludwig (angefragt)
Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung WIEN.

Manifeste der Experimente

10:30
Wie wir wohnen ...
(Elke Krasny)

Die Geschichte des Wohnens bedarf ihrer politischen Philosophie, der Raumpolitiken und sozialen Vorstellungen, um im Gebauten das Gedachte zu reflektieren. Wohnen ist eine Form des Denkens.

11:00
Wohnen
(Anne-Julchen Bernhardt)

Der Vortrag wird von verschiedenen ArchitektInnen geplante Projekte zeigen, in denen Menschen wohnen. Ein interessanter Aspekt wird das Scheitern sein.

11:30
Über abstrakte Typologien, Hyperkontext und Vorstellungsorientierung
(Markus Emde)

Die strukturelle Annäherung an abstrakte Typologien, hyperkontextuelle Entwurfsstrategien mit entwicklungsoffenem Ergebnis und architektonische Vorstellungsorientierungen sind Thema der Präsentation.

12:00
Pause

Manifeste der Ressourcen

13:30
Holz im mehrgeschoßigen Wohnbau
(Hubert Rieß)

Chancen des Holzbaus, demonstriert an Projekten hinsichtlich Ökologie, Vertiefung der Wertschöpfungskette, Vorfertigung, Verkehrs- und Emissionsminimierung sowie urbaner Nachverdichtung.

14:15
Bauen für die 2000-Watt-Gesellschaft. Erfahrungen aus Zürich
(Annick Lalive d'Epinay)

Die 2000-Watt-Gesellschaft steht in der Zürcher Verfassung: Gebäude müssen konsequent auf Energie- und Ressourceneffizienz ausgerichtet werden. Ein Bericht über Umsetzungserfahrungen, Chancen und Risiken.

15:00
Red Vienna Grey Society
(Heidi Pretterhofer, Dieter Spath)

Wie altert das rote Wien? Wie und wo wohnen hyperaktive MarathonpensionistInnen? Wie und wo wohnen ParallelpensionistInnen? Wie und wo wohnen Altersdemente?

15:30
Pause

Manifeste der Rechte

16:00
Diskussionsrunde Manifeste im Wiener Wohnbau
mit Annick Lalive d`Epinay/Zürich, Andrea Holzmann-Jenkins/WBV-GPA, Susanne Reppé/GEWOG, Helmut Wimmer/Architekt

17:00
Glotzt nicht so romantisch!
(Dubravka Sekulić)

Vortrag auf Englisch. When Yugoslavia fell apart, the flat became a commodity and construction industry collapsed – the informal way of building flourished. How these processes unfolded is my topic.

17:30
Programmatic Alchemy
(Kai-Uwe Bergmann)

"Yes is More" ist eine Gestaltungsphilosophie, die einen positiven Umgang mit Gebäuden und Städten wiedererwecken und die breite Masse mit Vergnügen ins Abenteuer Architektur einbeziehen möchte.